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ALBATROS Sicherheitsschuhe für heiße Tage

PSA für heiße Tage

Sie stehen vor der Tür – manche freuen sich auf sie und manchen graut es vor ihnen – heiße Tage mit hohen Temperaturen. Mit passender Kleidung, geeignetem Schuhwerk und ein paar einfachen Tipps lässt sich jedoch auch der heißeste Sommertag auf der Arbeit gut überstehen.

Laut dem deutschen Wetterdienst ist ein „heißer Tag“ (früher auch „Tropentag“ genannt) ein Tag mit mindestens 30 Grad Celsius Lufttemperatur. Im letzten Jahr wurden allein 17 heiße Tage gemittelt über die Fläche Deutschlands gemessen. Trotz jährlicher Schwankungen verzeichnet die Statistik über die Jahre hinweg einen ansteigenden Trend. Für den Körper bedeutet dies, insbesondere während der Arbeit im Freien, eine hohe Belastung. Darum ist es umso wichtiger ist zu wissen, wie man sich vor der Hitze schützen kann.

Passende Kleidung

Bei der Wahl der passenden Arbeitskleidung herrscht ein einfaches Prinzip – je dunkler, desto heißer. Deswegen sollte man beispielsweise bei der Arbeit auf der Baustelle, unter freiem Himmel und mit direkter Sonneneinstrahlung, lieber zum weißen als zum schwarzen Shirt greifen, denn helle Farben reflektieren Licht und Wärme besser und heizen sich dadurch nicht so schnell auf. Naturfasern, wie z.B. Baumwolle sind atmungsaktiv und kühlen die Haut. Außerdem sollte man wenn möglich auf eher weit geschnittene, luftige Kleidung zurückgreifen. Wer nicht unter freiem Himmel, sondern beispielsweise in einer Werkshalle arbeitet, der ist auch mit atmungsaktiven Funktionsshirts, wie z.B. dem CLIMA Poloshirt von ALBATROS mit CoolDry Ausrüstung, bestens ausgestattet. Trotz der dunklen Farbe ist dieses Funktionsshirt auch für draußen sehr gut geeignet, denn der komfortable Jersey Stoff ist besonders leicht und verfügt über einen 98%igen UV Schutz (UPF 40+). Sollte es doch einmal etwas kühler werden, wie etwa durch den Einsatz einer Klimaanlage, greift man am besten zu einer leichten Weste, die den Körper vor dem plötzlichen Auskühlen schützt. Die Arbeitshose, egal ob kurz oder lang, sollte gut sitzen und nicht zu eng sein, denn enge Kleidung, die nicht genügend Bewegungsfreiheit und Luftzirkulation zulässt, begünstigt das Schwitzen.

Ob und in welchem Rahmen das Tragen kurzer Arbeitskleidung möglich und erlaubt ist, ist jedoch vorab mit dem Arbeitgeber zu klären. Dieser muss im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung festlegen, welche Arbeitsschutzmaßnahmen am jeweiligen Arbeitsplatz notwendig sind. Dazu zählen z.B. bestimmte Arbeitskleidung, die Norm der Sicherheitsschuhe und Arbeitshandschuhe oder das Tragen eines Schutzhelms. Besteht Verletzungsgefahr, beispielsweise durch Funkenflug oder wegfliegende Späne, ist das Tragen kurzer Arbeitskleidung nicht ratsam und kann durch den Arbeitgeber verboten werden.

Geeignetes Schuhwerk

Da das Tragen von Sicherheitsschuhen in vielen Berufen obligatorisch ist,  lohnt es sich insbesondere an den heißen Tagen, in leichteres Schuhwerk zu investieren. Damit Nässe und Schweiß nach außen transportiert werden können, sollten die Sicherheitsschuhe mit einem atmungsaktiven Mesh-Innenfutter ausgestattet sein. Ebenso wirksam ist eine atmungsaktive Sohle, die entstehende Feuchtigkeit nach unten hin abgibt. Die Evercushion Custom Fit Einlegesohle mit Mehrweitensystem aus atmungsaktivem Schaumstoff bietet mit der Technologie „HYPRO ODOR CONTROL“ eine speziell behandelte, antibakterielle Textiloberfläche für eine gute Klimaregulierung und minimierte Geruchsbildung im Schuh.

Hinsichtlich der Art des Schuhs bietet eine Sandale die beste Möglichkeit der aktiven Luftzirkulation. Aussparungen im Schaft kühlen die Füße ab und sorgen für höchstmögliche Atmungsaktivität. Die neue Sicherheitssandale JETSTREAM IMPULSE LOW von ALBATROS geht mit bestem Beispiel voran, denn das Obermaterial besteht aus hochwertigem Mikrofaser, ergänzt durch abriebfeste Textileinsätze und ist so besonders atmungsaktiv sowie strapazierfähig. Die Sohlenkonstruktion mit IMPULSE.Foam bietet eine hervorragende Dämpfung und sorgt für Stabilität und Komfort. Perfekt also für einen langen Arbeitstag mit hohen Temperaturen. Aufgrund der speziellen Anforderungen an Sicherheitsschuhe gibt es Sicherheitssandalen jedoch nur in den Sicherheitsklassen S1 und S1P.

Wer vorschriftsmäßig Sicherheitsschuhe der Klasse S3 tragen muss, sollte auf leichte und atmungsaktive Obermaterialien achten. Schuhe, die mit einer Membran ausgestattet sind, sind sehr gut geeignet für Arbeiten in Bereichen mit viel Feuchtigkeit und Nässe. Die Membran bildet eine zusätzliche Schicht, die wasserabweisend und atmungsaktiv ist. Ein Schuh ohne Membran jedoch hat diese Schicht nicht und lässt dadurch einen besseren Abtransport von Feuchtigkeit zu. Wenn also nicht zwingend ein Sicherheitsschuh mit Membran erforderlich ist, sollte man in den Sommermonaten zugunsten der Atmungsaktivität darauf verzichten. Sicherheitsschuhe der Klasse S3 sind durch ihre Zertifizierung ohnehin mit einem wasserabweisenden Obermaterial ausgestattet, das vor Feuchtigkeit von außen schützt. Mit dem ULTRATRAIL GREY LOW von ALBATROS erhält man den perfekten S3 Outdoor-Sicherheitsschuh für die heißen Tage – das helle Obermaterial aus Vollrindleder und abriebfesten Textileinsätzen lässt einen sehr guten Feuchtigkeitstransport zu, während die XTS Trail Sohle Halt und Stabilität auf verschiedensten Untergründen bietet. Beide genannten Sicherheitsschuh-Modelle sind für Damen und Herren erhältlich in den Größen 36 – 47.

Worauf man außerdem achten sollte

Neben passender Kleidung und geeignetem Schuhwerk ist besonders bei Arbeiten unter direkter Sonneneinstrahlung eine Kopfbedeckung essentiell wichtig. Besteht keine Pflicht zum Tragen eines Schutzhelms, ist beispielsweise eine Kappe der perfekte Begleiter. Sie schützt die Kopfhaut vor Überhitzung oder einem Sonnenbrand. Ebenso sollte die restliche Haut geschützt werden – bestenfalls durch lange Kleidung oder durch Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Das Risiko bleibender Schäden durch UV Strahlen sollte dabei nicht unterschätzt werden – laut der Berufsgenossenschaft Bau (BG BAU) ist Hautkrebs mit einem Anteil von 25% die am häufigsten gemeldete Berufskrankheit am Bau.

Durch das vermehrte Schwitzen an heißen Tagen verliert der Körper außerdem Wasser, das jedoch für die Regulierung der Körpertemperatur verantwortlich ist und somit ebenso vor Überhitzung schützt. Generell wird empfohlen, mindestens 1,5 – 2 Liter Wasser am Tag zu sich zu nehmen. An heißen Tagen und bei körperlicher Betätigung erhöht sich dieser Wert sogar auf das Doppelte. Stündlich ein großes Glas Wasser kann dabei helfen, nicht zu dehydrieren und den eigenen Körper zu schützen. Wem Wasser zu langweilig ist, der kann beispielsweise Zitronenscheiben hinzugeben oder auf verdünnte Fruchtsäfte zurückgreifen. Dabei ist es sinnvoll, keine eisgekühlten Getränke zu sich zu nehmen, denn umso größer die Differenz zwischen der eigenen Körpertemperatur und der zugeführten Flüssigkeit, umso größer ist die Belastung für den Kreislauf, da der Körper diese Temperaturunterschiede wieder ausgleichen muss.

Um also sich selbst und seinen Körper während der Arbeit an heißen Tagen bestmöglich zu schützen, ist es wichtig alle genannten Punkte zu beachten. Eine offene Kommunikation mit dem Arbeitgeber kann außerdem dazu beitragen, mögliche Risiken zu minimieren und die Arbeit an heißen Tagen erträglicher zu gestalten.

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